Projekt Identität-eine Förderung der kindlichen Resilienz

Die Förderung der kindlichen Resilienz wurde in der KiTa Drachenhöhle mit Hilfe eines Identitätsprojektes intensiviert.

Für Kinder ist das Bestehen müssen, im sozialen Kontext agieren, gerade in der Einrichtung allgegenwärtig und ist Alltagsgeschäft. Niederlagen und Hindernisse gehören, genau wie Erfolge, mit in diesen Lernprozess. Deshalb spielt sowohl die Förderung von Selbstwirksamkeit und Selbstsicherheit eine Rolle, als auch die Stärkung der Resilienz.

Resiliente Kinder sind aktiv im Handeln und gehen u.a. Problemsituationen an. Dabei setzen sie ihre eigenen Stärken zur Bewältigung ein und glauben an die eigene Kontrollmöglichkeit. Diese Basiskompetenzen dienen dazu, dass sie in Stress-bzw. Problemsituationen weniger negative Belastung erfahren, sondern diese vielmehr als Herausforderung wahrnehmen.

In den letzten Monaten wurde in der Tabaluga-Gruppe der KiTa Drachenhöhle, in der Kinder von 0-6 Jahre den KiTa Alltag verbringen, an das Thema Eigenidentität und Selbstwirksamkeit herangeführt und die damit einhergehende Resilienzstärkung gefördert.

Viele Aktivitäten hatten das Ziel den eigenen Körper differenzieren zu können z.B. durch das Anmalen und Benennen der Körperteile. Im weiteren Schritt wurde die Gefühlswelt näher beleuchtet z.B. Grimassen  geschnitten und diese fotografiert. Diese erworbenen Erkenntnisse wurden dann in den Kontext Familie gesetzt, mit HIlfe von Familienfotos, verglichen und ein Familienordner gestaltet.Abschließend gab es ein Frühstück zum Thema „Gesicht“. Leckereien wie „Kääsfüsse“ und „Pfannkuchengesichter“ in die genussvoll reingebissen werden durfte.

Für die Eltern gab es eine Vernissage, welche die Kinderkunstwerke in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit darstellte.

„Es war ein vielfältiges, spannendes Projekt, dass in den Ergebnissen, wie der Familienfotomappe in der Gruppe, immer wieder zum Gesprächsthema wird“, äußerte sich Mareike Sticker, die Gruppenleitung, zum Abschluss des Projektes.