Drachenhöhlenkinder praktizieren Yoga

Drachenhöhlenkinder praktizieren Kinderyoga

 

In der Drachenhöhle wird jedwede Art von Bewegung platziert, um den Kindern durch die so entstehende Vielfalt unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten anzubieten. Das Kinderyoga ist dabei ein mögliches Bewegungsangebot und wird durch eine ausgebildete Kinderyogalehrerin aus dem KiTateam angeleitet.

Kinderyoga ist dabei nicht gleich dem Erwachsenen-Yoga wie wir es vielleicht kennen, sondern wird in unserer Einrichtung spielerischer angeleitet. Dies bedeutet, dass die Pädagogin die zu haltenden Asanas

(Körperübungen) in eine Geschichte verpackt und die Kinder so auf eine Phantasiereise mitnimmt, in der die angehenden Miniyogis für eine kürzere Zeit in die Haltungen eintauchen, als dies Erwachsene in ihrem Yoga tun. Die Augen bleiben dabei meist geöffnet und die Ausführungen der Asanas werden nicht auf die exakte und final fehlerfreie Ausführung hin angeleitet.

Die Stunden werden mit einer Klangschale eröffnet und schließen mit dem traditionellen Sonnengruß ab. Zusammenfassend kann man sagen, alles ist im Kinderyoga kürzer und orientiert sich an der Konzentrationsspanne der Kinder, die versuchen die körperliche Herausforderung zu meistern.

Warum denn Kinderyoga?

In unserer heutigen kopflastigen Zeit und einem doch oft auch durchorganisierten Alltag bietet das Kinderyoga einen Ausgleich und verbessert das Körpergefühl erheblich.
Das Kinderyoga ist eine geeignete Methode den Kindern zu einem Gleichgewicht zwischen etwaigen Problemen, wie Konzentrationsschwächen und Körperwahrnehmungsproblematiken zu verhelfen und Kindern mit einem intaktem Gleichgewicht eine Art des zu Ruhe Kommens und eine Form der Körperarbeit näher zu bringen.

Um den Transfer ins Elternhaus zu generieren, lud die Pädagogin Erika Ridinger am Ende der insgesamt 12 Yogaeinheiten zu einem gemeinsamen Yoganachmittag ein. Dort bekamen die Eltern/Großeltern einen Eindruck von dem, was die Kinder bereits verinnerlicht hatten. Von der Schildkröte bis zum Löwen, wurden die Körper bis in den letzten Winkel gedehnt. Die Dynamik und die Freude innerhalb der Yogatruppe war mehr als positiv. „Ich werde mein Vorhaben weiter ausbauen“, verriet Fr. Ridinger am Ende.