Drachenhöhlenkinder verabschieden das Jolinchen

Drachenhöhlenkinder verabschieden das Jolinchen

In der Drachenhöhle wird ein ganzheitlicher Ansatz im Alltag gelebt und umgesetzt. Da lag es nahe in Kooperation mit der AOK Rheinland, das JolinchenKids Projekt als Anreicherung für den Alltag und neuer Impulsgeber im Jahre 2015, mit ins Boot zu nehmen.

Zunächst wurde das Team mittels Seminare auf die Idee des JolinchenKids Projektes eingestimmt und besuchte Schulungen der AOK. In den Teilbereichen Ernährung, Bewegung und Seelisches Wohlbefinden wurden im Anschluss gruppenintern die Themenblöcke im jährlichen Wechsel aufgearbeitet und individuell gestaltet. Die Arbeit innerhalb der Projektblöcke, so auch das zentrale Ansinnen des Projektes, wurde regelmäßig von Elternaktionen flankiert, um eine Transparenz und Transfer der Thematik ins Elternhaus zu gewährleisten.

Eine gelebte Idee der Drachenhöhle ist es, die Projekte als Teil des Alltags wahrzunehmen und als Impulsgeber zu nutzen, um neue Sichtweisen und Ideen kennenzulernen und sich zu eigen machen. So nahm das Jolinchen, in Gestalt einer Drachenhandpuppe, an bestehenden Gesprächskreisen teil und bereicherte diese mit Ernährungsimpulsen. Das Jolinchen führte die Trinkoase ein und verselbständigte so, die individuelle Befriedigung des Trinkbedürfnisses, losgelöst vom Tagesablauf.

Das Jolinchen wurde Teil des wöchentlichen KiTa-Kinderyogas, welches wiederum den Bewegungspart des JolinchenKids Programms erweiterte.

Das KiTa-Kinderyoga, durch eine Kollegin geleitet, ließ die zwei Aspekte, zum einen die allgemeine Bewegung und eine spezifische Bewegungsform  ineinander fließen und sich gegenseitig ergänzen. Beides unter dem Aspekt „ Bewegung ist gesund und gehört zum Alltag-in all ihren unterschiedlichen Ausprägungen“.

Auch die Gefühlswelt, im Teilbereich Seelisches Wohlbefinden, fand Beachtung in Kindergesprächen und beeinflusste nachhaltig die Streitkultur.

Die Kinder nahmen mit großem Stolz und Ernsthaftigkeit an den Jolinchenmomenten teil und transportierten dies in die Elternaktionen. Dort gab es z.B. ein Obst- und Gemüsefrühstück, Bewegungsnachmittage mit Eltern und Kinder in einer Hüpfburg,  gemeinsam gestalteten Kochbüchern mit Lieblingsrezepten aus den Familien und einen Yoganachmittag mit Mama oder Papa. Sogar Omas konnten so manchem Yogaflow nicht entfliehen und erhielten eine private Yogastunde auf dem häuslichen Teppich.

Wir danken an dieser Stelle Fr. Breyer, die uns über einen solch langen Zeitraum begleitete und jederzeit für Fragen bereitstand.